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Monitor-Refresh-Rechner

Prüfen Sie Bildwiederholrate, Frame-Budget, Reaktionszeit-Auslastung und Overshoot-Risiko gemeinsam statt Hz isoliert zu betrachten.

Eingabewerte

Ergebnisse

Die Ergebnisse werden aktualisiert, während Sie das Tool oben verwenden.

So bewertest du die Bewegungsqualität deines Monitors

Diesen Ablauf nutzen beim Vergleich von Overdrive-Modi, beim Kauf eines Monitors mit höherer Refresh-Rate oder wenn Bewegungen trotz Upgrade noch unscharf erscheinen.

  1. Panel-Daten eingeben

    Die tatsächliche Betriebsfrequenz einstellen (nicht den Panel-Maximalwert), die GTG-Antwortzeit aus dem Datenblatt oder einer Review-Quelle eingeben und den Overshoot-Anteil des verwendeten Overdrive-Modus, falls bekannt.

  2. Ziel-FPS einstellen

    Bei typischen 180 FPS auf einem 240-Hz-Monitor den Wert 180 eingeben. Das relevante Frame-Budget für die Bewegungsqualität richtet sich nach der tatsächlichen Frame-Ausgabe, nicht nach dem Panel-Maximum.

  3. Response-Auslastung auslesen

    Werte über 80% zeigen an, dass das Panel bei dieser Refresh-Rate an seine Grenzen stößt. Ist gleichzeitig der Overshoot hoch, drückt das Panel möglicherweise aggressives Overdrive, um niedrige Antwortzeiten auf Kosten von Inverse Ghosting zu erreichen.

  4. Overdrive-Modi vergleichen

    Das Szenario mit verschiedenen Overshoot-Werten für die verfügbaren Overdrive-Modi des Monitors ausführen: z.B. 5% für Normal und 15% für Fast. So wird der Klarheits- vs. Inverse-Ghosting-Trade-off sichtbar, bevor Einstellungen im OSD geändert werden.

  5. Refresh-Rate-Upgrade bewerten

    Aktuelle Refresh-Rate mit der vorhandenen Antwortzeit eingeben, dann auf einen höheren Hz-Wert wechseln. Das Tool zeigt, ob dieselbe Panel-Antwortzeit bei der höheren Rate eine deutlich bessere Klarheit liefert: oder ob auch ein Panel mit schnellerer Antwortzeit nötig wäre.

Häufig gestellte Fragen

Was bedeutet Response-Auslastung?
Die GTG-Antwortzeit dividiert durch das Frame-Budget (1000 / Refresh-Rate in ms). Ein niedrigerer Prozentsatz bedeutet, dass das Panel Pixel-Übergänge mit mehr Zeitreserve vor dem nächsten Frame abschließt. Werte unter 50% geben gute Klarheitsreserven; über 80% wird Ghosting wahrscheinlich.
Warum wird Overshoot berücksichtigt?
Aggressives Overdrive reduziert die gemessene Antwortzeit, erzeugt aber Inverse Ghosting. Pixel überschießen ihre Zielfarbe und produzieren ein helles Artefakt hinter schnellen Bewegungen. Dieser Trade-off ist in GTG-Spec-Zahlen unsichtbar, aber im Gameplay sichtbar. Der Overshoot-Anteil im Modell liefert daher ein vollständigeres Bild der Bewegungsqualität.
Kann das exakte Monitor-Rankings liefern?
Nein. Es ist eine heuristische Vergleichshilfe für Szenarioplanung, kein Labor-Benchmark-Ersatz. Zwei Panels mit identischen Spec-Eingaben können sich durch Firmware-Verhalten, Temperatureffekte und panelspezifische Pixel-Response-Eigenschaften unterschiedlich verhalten. Dieses Tool für Richtungsvergleiche nutzen: dann mit echten Reviews verifizieren.
Beeinflusst Ziel-FPS die Bewertung?
Ja. Liegt Ziel-FPS deutlich unter der Refresh-Rate des Panels, erhöht sich das effektive Frame-Budget pro ausgegebenem Frame, und die Response-Auslastung sinkt entsprechend. Ein Monitor mit 4 ms Antwortzeit bei 240 Hz kann bei tatsächlich erreichten 120 FPS deutlich komfortabler sein, weil das relevante Budget nun 8,3 ms beträgt.
Wofür nutze ich die Vergleichstabelle?
Um zu sehen, wie sich dieselbe Antwortzeit des Panels in typischen Refresh-Stufen, 60, 144, 240 und 360 Hz, verhält, bevor Monitor-Einstellungen geändert oder ein Upgrade angeschafft wird. Sie zeigt, ob eine höhere Refresh-Rate die Klarheitsstufe für die aktuelle Antwortzeit tatsächlich verbessern würde.