Frametime-Daten aufnehmen
Ein Capture-Tool wie CapFrameX, RTSS oder den spielinternen Benchmark verwenden, um einen repräsentativen Gameplay-Abschnitt aufzuzeichnen. Die rohe Frametime-Spalte in Millisekunden oder Mikrosekunden exportieren.
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Analysiere Frametime-Varianz, 1%-Lows, Spike-Anzahl und Perzentil-Stabilität, um Stutter und Frame-Pacing-Probleme jenseits von Durchschnitts-FPS zu diagnostizieren.
Die Ergebnisse werden aktualisiert, während Sie das Tool oben verwenden.
Diesen Ablauf nutzen, wenn der FPS-Durchschnitt gut aussieht, sich das Gameplay aber ungleichmäßig anfühlt: oder wenn zwei Hardware-Konfigurationen objektiv verglichen werden sollen.
Ein Capture-Tool wie CapFrameX, RTSS oder den spielinternen Benchmark verwenden, um einen repräsentativen Gameplay-Abschnitt aufzuzeichnen. Die rohe Frametime-Spalte in Millisekunden oder Mikrosekunden exportieren.
Die Frametime-Werte in das Eingabefeld einfügen und die richtige Einheit einstellen (ms oder µs). Die Spike-Schwelle anpassen falls nötig. 35% über dem Median ist ein vernünftiger Standardwert, der geringen Jitter filtert, aber echte Stutter-Ereignisse erkennt.
Zuerst Median, P95 und P99 prüfen. Liegt P99 mehr als doppelt so hoch wie der Median, gibt es ein erhebliches Stutter-Problem. Den 1%-Low-Proxy mit dem FPS-Durchschnitt vergleichen, um den Qualitätsboden der Session zu messen.
Hohe Varianz bei niedriger Spike-Anzahl deutet auf systemische Lastvarianz hin. CPU-Scheduling oder GPU-Pipeline-Druck untersuchen. Hohe Spike-Anzahl bei moderater Varianz weist auf diskrete Stall-Ereignisse wie Shader-Kompilierung oder thermisches Throttling hin.
Nach Treiber-, Einstellungs- oder Hardware-Änderungen denselben Abschnitt erneut aufnehmen und die neuen Daten einfügen. Varianz und Spike-Anzahl direkt vergleichen, nicht nur den FPS-Durchschnitt, um die Verbesserung zu bestätigen.