EN DE

Free, privacy-first

Frametime-Varianz-Analyse

Analysiere Frametime-Varianz, 1%-Lows, Spike-Anzahl und Perzentil-Stabilität, um Stutter und Frame-Pacing-Probleme jenseits von Durchschnitts-FPS zu diagnostizieren.

Eingabewerte

Ergebnisse

Die Ergebnisse werden aktualisiert, während Sie das Tool oben verwenden.

So analysierst du Frametime-Qualität

Diesen Ablauf nutzen, wenn der FPS-Durchschnitt gut aussieht, sich das Gameplay aber ungleichmäßig anfühlt: oder wenn zwei Hardware-Konfigurationen objektiv verglichen werden sollen.

  1. Frametime-Daten aufnehmen

    Ein Capture-Tool wie CapFrameX, RTSS oder den spielinternen Benchmark verwenden, um einen repräsentativen Gameplay-Abschnitt aufzuzeichnen. Die rohe Frametime-Spalte in Millisekunden oder Mikrosekunden exportieren.

  2. Einfügen und konfigurieren

    Die Frametime-Werte in das Eingabefeld einfügen und die richtige Einheit einstellen (ms oder µs). Die Spike-Schwelle anpassen falls nötig. 35% über dem Median ist ein vernünftiger Standardwert, der geringen Jitter filtert, aber echte Stutter-Ereignisse erkennt.

  3. Perzentil-Ergebnisse auslesen

    Zuerst Median, P95 und P99 prüfen. Liegt P99 mehr als doppelt so hoch wie der Median, gibt es ein erhebliches Stutter-Problem. Den 1%-Low-Proxy mit dem FPS-Durchschnitt vergleichen, um den Qualitätsboden der Session zu messen.

  4. Ursache identifizieren

    Hohe Varianz bei niedriger Spike-Anzahl deutet auf systemische Lastvarianz hin. CPU-Scheduling oder GPU-Pipeline-Druck untersuchen. Hohe Spike-Anzahl bei moderater Varianz weist auf diskrete Stall-Ereignisse wie Shader-Kompilierung oder thermisches Throttling hin.

  5. Verbesserung validieren

    Nach Treiber-, Einstellungs- oder Hardware-Änderungen denselben Abschnitt erneut aufnehmen und die neuen Daten einfügen. Varianz und Spike-Anzahl direkt vergleichen, nicht nur den FPS-Durchschnitt, um die Verbesserung zu bestätigen.

Häufig gestellte Fragen

Warum reicht Durchschnitts-FPS nicht aus?
Durchschnitts-FPS verdecken Frame-Pacing-Instabilität. Eine Session mit 120 FPS Durchschnitt bei hoher Varianz kann sich schlechter anfühlen als stabiles 80 FPS. Frametime-Varianz und Perzentilwerte machen Stutter sichtbar, den der Durchschnitt vollständig verbirgt.
Was ist der 1%-Low-Proxy in diesem Tool?
Er wird aus dem 99. Frametime-Perzentil abgeleitet und als FPS-Vergleichswert ausgegeben. Dies gibt einen vergleichbaren Floor-Wert zu den 1%-Lows, die Tools wie CapFrameX oder MSI Afterburner berichten: jedoch als Schätzwert, nicht als exakte Entsprechung.
Wie viele Samples sind sinnvoll?
Mindestens 50 Samples für eine stabile Perzentilanalyse. 100–200 Samples aus einem repräsentativen Gameplay-Abschnitt liefern deutlich bessere Aussagekraft, besonders für P99 und Spike-Anzahl, wo kleine Stichprobengrößen hohe statistische Streuung verursachen.
Sind nicht-numerische Werte erlaubt?
Ja. Nicht-numerische Tokens werden ignoriert und gezählt, damit erkennbar ist, wie viele Einträge ungültig waren. Eine hohe Anzahl nicht-numerischer Tokens kann auf ein Formatierungsproblem beim Export hinweisen.
Wie ist die Spike-Anzahl zu interpretieren?
Als Stabilitätsindikator neben der Varianz. Niedrige Varianz bei moderater Spike-Anzahl deutet auf gelegentliche isolierte Stall-Ereignisse hin: kein systemisches Pacing-Problem, aber ein anderer Lösungsweg.